Berlin ist in. Das weiß man mittlerweile. V.a. aber, sollte ab und zu man mehr oder weniger privates Fernsehen schauen. Aber Obacht! - Auch im WDR scheint Berlin nur aus den Bezirken Kreuzberg, Wedding und Moabit zu bestehen und nur durch Turmstraße und Kottbusser Tor mit der guten Außenwelt verbunden zu sein.
Dann erzählt jeder Komödiant in Berlinerisch von den obligatorischen Jaquelines, Kevins, Chantalles, Justins, Marvins, ... Es ist mir schon fast peinlich, diese Namen zu nennen. (Außerdem heißt das Mädchen mit dem größten Sterbertum, der größten Bei-was-für-schulischen-oder-von-der-Schule-vorgestellten-Projekten-ich-schon-mitgemacht-habe-Liste, die größte Stipendiumsauswahl und den Vater mit der größten Geldsammlung auch Jaqueline - ich glaube aber, irgendwo noch mit C. Oberkassler haben auch Geschmacksverirrung.)
Dabei wird v.a. von Nicht-Berlinern Berlinerisch als ein Mix aus eben tatsächlichem Berlinerisch+Rheinisch+Kiez-Slang+Grammatiknichtkönnen interpretiert.
Wichtig ist zu erwähnen, dass Berliner allesamt arbeitslos auf einem Sofa sitzen + dabei vom gr. Starsein träumen und dabei ständig von Katja Saalfrank Besuch bekommen.
Eigentlich braucht ein Witzemensch bloß "Jaqueline aus Berlin" (Noch besser: Eine Symbiose aus 2 Namen) zu flüstern, das Publikum bepisst sich. "Der Witz ist nicht witzig und uralt" möchte ich dem sich die Schenkel klopfende Publikum zuschreien. "Nee, sonst kommt immer Kevin aus Berlin" würden sie sagen + sich noch weitere 300 Jahre über M. Barths Witze freuen. "Dessen Witze sind immer die gleichen!", rufe ich. "Nein, der hat jetzt auch Frauen-kaufen-Schuhe-Witze", schallt es zurück. "Ihr heißt doch auch alle Kevin + Chantal" - "Nicht alle".
Montag, 28. Juni 2010
Freitag, 16. April 2010
Zola entdeckt einen weiteren Beruf.
Den des Testers. Weil das Klischee besagt, ein Tester ein Schokoloadentester ist, wollen wir nun diesen weiter behandeln, denn Klischees sind wichtig und sollten gepflegt werden. (Es ist mir zu peinlich, weitere Klischees aufzuzählen, auch wenn sie als solche gekennzeichnet sind. Und auf das Wort "Klischee" komme ich nun auch nicht mehr klar.)
Ein Schokoladentester, wie man das so kennt, arbeitet in der Lindt-Fabrik.
In der Lindt-Farik werden alle Zutaten in Säcken aus einem groben Material, das ich als Tochter meiner Generation nicht kenne, aufbewahrt und nur in goldenen Kesseln umgerührt.
Mit einer sehr leise arbeitenden Maschine übrigens, die natürlich trotz antiquarisch anmutendem Äußerem glänzt.
Die Lindt-Mitarbeiter tragen alle Mützen und Schürzen, natürlich sehr weiß und mit goldenen Knöpfen und Emblemen. Die hohen Tiere außerdem Nikolaus-Brillen und das nicht nur zufällig.
Alle Pralinés werden in sorgfältiger Kleinstarbeit hergestellt und mit Hand verziert. Wahrscheinlich haben sie auch Namen.
Der Tester nun schlingt sich eine Portion der Schokolade um den Finger oder, wenn mehr Aufmerksamkeit auf die Hygiene gelegt wird, in eine goldene Kelle.
Er nimmt einen Schluck - ja, einen ganzen Schluck! - und befindet es für "zart schmelzend" oder "fein schokoladig" oder, wenn's schlicht sein soll "cremig".
Testet der Tester übrigens seine Schokolade in dem Aggregatzustand "Feine Flocken aus zartert Schokolade" (Was sich wegen der Alliteration am Anfang anbietet (!), möglich ist aber auch "Schmackhaften Schokosplitter". Allerdings hört sich dies zu sehr nach einem fetten Happen an und diese Assoziation will man gerade bei Schokolade nicht hervorrufen.) nimmt er die frisch von einem fähigen Mitarbeiter mit einem schicken Messer gehobelten Schokoraspeln und lässt sie unter seinem kurzem Opa-Schnurrbart verschwinden. Den Rest lässt er graziös auf den ihm dargebotenen Teller oder Brett(manchmal auch Schüssel) zurückrieseln.
Der Tester muss das Gewicht "Genießer"/"Luxus muss sein" und das Alter "Erfahren"/"Ich bin gütig"/"Geschichten-Onkel" besitzen.
Frauen können diesen Beruf nicht ergreifen, sowas neumodisches passt nicht zu "Alt-Ehrwürdig".
Bewerbungen an:
Ein Schokoladentester, wie man das so kennt, arbeitet in der Lindt-Fabrik.
In der Lindt-Farik werden alle Zutaten in Säcken aus einem groben Material, das ich als Tochter meiner Generation nicht kenne, aufbewahrt und nur in goldenen Kesseln umgerührt.
Mit einer sehr leise arbeitenden Maschine übrigens, die natürlich trotz antiquarisch anmutendem Äußerem glänzt.
Die Lindt-Mitarbeiter tragen alle Mützen und Schürzen, natürlich sehr weiß und mit goldenen Knöpfen und Emblemen. Die hohen Tiere außerdem Nikolaus-Brillen und das nicht nur zufällig.
Alle Pralinés werden in sorgfältiger Kleinstarbeit hergestellt und mit Hand verziert. Wahrscheinlich haben sie auch Namen.
Der Tester nun schlingt sich eine Portion der Schokolade um den Finger oder, wenn mehr Aufmerksamkeit auf die Hygiene gelegt wird, in eine goldene Kelle.
Er nimmt einen Schluck - ja, einen ganzen Schluck! - und befindet es für "zart schmelzend" oder "fein schokoladig" oder, wenn's schlicht sein soll "cremig".
Testet der Tester übrigens seine Schokolade in dem Aggregatzustand "Feine Flocken aus zartert Schokolade" (Was sich wegen der Alliteration am Anfang anbietet (!), möglich ist aber auch "Schmackhaften Schokosplitter". Allerdings hört sich dies zu sehr nach einem fetten Happen an und diese Assoziation will man gerade bei Schokolade nicht hervorrufen.) nimmt er die frisch von einem fähigen Mitarbeiter mit einem schicken Messer gehobelten Schokoraspeln und lässt sie unter seinem kurzem Opa-Schnurrbart verschwinden. Den Rest lässt er graziös auf den ihm dargebotenen Teller oder Brett(manchmal auch Schüssel) zurückrieseln.
Der Tester muss das Gewicht "Genießer"/"Luxus muss sein" und das Alter "Erfahren"/"Ich bin gütig"/"Geschichten-Onkel" besitzen.
Frauen können diesen Beruf nicht ergreifen, sowas neumodisches passt nicht zu "Alt-Ehrwürdig".
Bewerbungen an:
Samstag, 27. Februar 2010
Der Tonhalle-Türhalter
Zola entdeckt Berufe:
Der Tonhallentürhalter.
First of all: Ich weiß nicht, was so ein Türhalter in der Tonhalle machen muss. Also, ob der beispielsweise auch Pelzmäntel an der Gaderobe aufhängen muss oder Karten abreißen.
Aber in seiner Funktion als Türhalter muss er Türen halten. Davor musste er nett lächelnd den Leuten ihren Platz zeigen.
Dann fängt das Konzert, dass er natürlich sehr aufmerksam stehend verfolgt.
3 von 5 Türhaltern verharren in folgender Position:
Unterarm auf Türgriff betten und darauf stützen. Optional für mehr Stabilität die Beine überkreuzen.
1 von 5 lehnt sich mit dem vollständigen Körper an die Tür. Die Hände dabei hinter dem Rücken verschränken. Wirkt ebenfalls aufmerksam da aufrecht, allerdings auch schwach, da er scheinbar nicht ohne Stütze stehen kann.
1 von 5 setzt sich auf einen Platz.
Damit hat er das Spiel verloren, dass ich als Türhalter sofort im Kollegenkreis einführen würde: Wer bleibt am längsten stehen?
Wäre ich Türhalterin, würde ich vor allem die Zuschauer anschauen.
Ich sach nur Gruppendynamik. Enorme Gruppendynamik!!
Muss mal jemand raus, steht man leise auf (Weibliche Turhalterinnen umklammern dabei ihren Schal, warum-auch-immer), lässt die betreffende Person mit einem Nicken heraus, mit der man die Erklärungsanfänge der Person unterbricht und schließt die Tür in einem laaaangem Prozedere:
1) Tür laaaaangsam anziehen, Türklinke dabei fast krampfhaft nach unten drücken
2) Tür laaaaangsam schließen
3) Türklinke laaaaaaaaaaaangsam nach oben lassen
4) Hand laaaaaaaaangsam von der Klinke nehmen
Danach still und leise hinsetzten.
Ich denke, ein toller Job. Allerdings kann man nicht stark aufsteigen. Oder dürfen die einen Türhalter in der Loge die Tür halten und die anderen im Rang?
Vllt werde ich mal Türhalterin. Wenn ich groß bin...
Der Tonhallentürhalter.
First of all: Ich weiß nicht, was so ein Türhalter in der Tonhalle machen muss. Also, ob der beispielsweise auch Pelzmäntel an der Gaderobe aufhängen muss oder Karten abreißen.
Aber in seiner Funktion als Türhalter muss er Türen halten. Davor musste er nett lächelnd den Leuten ihren Platz zeigen.
Dann fängt das Konzert, dass er natürlich sehr aufmerksam stehend verfolgt.
3 von 5 Türhaltern verharren in folgender Position:
Unterarm auf Türgriff betten und darauf stützen. Optional für mehr Stabilität die Beine überkreuzen.
1 von 5 lehnt sich mit dem vollständigen Körper an die Tür. Die Hände dabei hinter dem Rücken verschränken. Wirkt ebenfalls aufmerksam da aufrecht, allerdings auch schwach, da er scheinbar nicht ohne Stütze stehen kann.
1 von 5 setzt sich auf einen Platz.
Damit hat er das Spiel verloren, dass ich als Türhalter sofort im Kollegenkreis einführen würde: Wer bleibt am längsten stehen?
Wäre ich Türhalterin, würde ich vor allem die Zuschauer anschauen.
Ich sach nur Gruppendynamik. Enorme Gruppendynamik!!
Muss mal jemand raus, steht man leise auf (Weibliche Turhalterinnen umklammern dabei ihren Schal, warum-auch-immer), lässt die betreffende Person mit einem Nicken heraus, mit der man die Erklärungsanfänge der Person unterbricht und schließt die Tür in einem laaaangem Prozedere:
1) Tür laaaaangsam anziehen, Türklinke dabei fast krampfhaft nach unten drücken
2) Tür laaaaangsam schließen
3) Türklinke laaaaaaaaaaaangsam nach oben lassen
4) Hand laaaaaaaaangsam von der Klinke nehmen
Danach still und leise hinsetzten.
Ich denke, ein toller Job. Allerdings kann man nicht stark aufsteigen. Oder dürfen die einen Türhalter in der Loge die Tür halten und die anderen im Rang?
Vllt werde ich mal Türhalterin. Wenn ich groß bin...
Dienstag, 12. Januar 2010
Dir gefällt das.
Ich sortiere meine buecher nach farben.
Facebook.
So, dank Blitz wirken die Bilder noch sehr viel varp-äschter:

Fangen wir ganz unten an. Das ist eine Matratze. Weil wir befinden uns auf einem Hochbett. Am Kopfende. Da hocken dann Zeitungen. Die grünen sind vermutlich alte "GEOlinos" hab da länger nicht ausgemistet. Dat Weiße ... ist so ein Filzdingen von der Mara.
Dann das untere Brett widmet sich der Farbe "Weißähnlich" und der Größe "Zu groß für eins drübber".
Ganz links befindet sich eine Beatlesplatte. Was die an meinem Hochbettkopfende macht, fragt man sich. Aber weil sich in meinem ganzen Zimmer kein Plattenspieler befindet, wäre die an jedem Platz unpassend.
Ein Plattenspieler muss her. Vorsatz.
Dann kommt ein tolles "Meisterwerke im Detail, Teil 2". Teil 1 ist verschollen.
"Wunderhengst Nijinsky" will ich schon seit mehreren Jahren (= fünf) mal lesen.
Muss ich lesen. Vorsatz.
Der Kopf der hinter drei Notizbüchern hervorschaut ist übrigens mein prähistorischer Kopf. Den Flunsch kann ich immer noch.
Mein Lieblingsbuch ist übrigens das "Wie Farben wirken". Mein allerallerliebstes. Nicht nur von dem Regal. Sondern von allen auffdahwäld.
Dann das obere. Farbe "Alle", Größe "Klein genug".
Ganz links ist das Parfüm. Das danach weiß ich nicht, moment, ich werfe einen Blick in (auf?) die Realität. Buddenbrocks. Das habe ich nie gelesen. Warum steht das da? Ich werde es lesen, damit es eine Aufenthaltsberechtigung hat.
Dann so ein Kinderkrimi, ich glaube aus Spanisch. Den fand ich immer sehr kurios. Ich werde ihn nochmal lesen. Vorsatz.
Dann ein feiner Weltatlas. Die herausstehenden Fähnchen sind, glaube ich, bei Deutschland (damit ich die Angaben aller Länder vergleichen kann) und, vermute ich, Schweden.
Dann ein Buch mit sehr viel mehr herausstehenden Fähnchen, ein Diamantenbuch. Oh, es ist ein "Juwelen- und Schmucksteine"-Buch. Entschuldige.
Dann ein Fitzelbuch, zu faul nach zu gucken, was wir für Fitzelgeschichten darin finden, dann ein Buch, das gab mir meine Frau Mamá, habs aber noch nicht wirklich gelesen, dann ... Dostojewski (Jojooo!) - Schuld und Sühne, aber ich bin zu blöd dafür. (Warum erzählt der mir stundenlang von einem Besoffski, der für die Story voll unwichtig ist? Und warum hat jeder mindestens 5 Namen? Auch der Besoffski, der für die Story totaaaal unwichtig ist?)
Dann der nasse Fisch. Für Autor-Nachgucken zu faul. Er heißt mit Nachnamen Kutscher, i believe. Ist so ein Krimi, der in den 20er Jahren in Berlin spielt. Es gibt auch einen zweiten Teil, aber ich muss erstmal den ersten lesen. Vorsatz.
Hmm, das nächste kann ich nicht erkennen. Möglicherweise Oliver Twist. Ja, doch, das wird wohl der Oliver sein. Dann die Eleganz des Igels, mag ich.
Dann, ähm, erkenne ich nicht ... oder? Ah! Hahaha, das ist "Lotte in Weimar" vom Mann Thomas, und ich habe es in rosafarbenes Geschenkpapier eingewickelt, weil mein Oma es ziemlich unsensibel mit doppelseitigem Klebeband und etwas ähnlichem wie Isolierband eingebunden hat. Ja, "meine" Bibel von 1887 ebenfalls, bin immer noch ein wenig beleidigt.
Dann mein absolutes Lieblings-Girlie-Buch. (Oder muss ich dann "Favourite-Girlie-Book" schreiben? Darf man das so mischen? ... Ich darf das! Ich gehöre - logischerweise - zu meiner Generation!) Es heißt "Samantha - Total Verliebt!" und ist von der Ische, die auch die "Plötzlich Prinzessin"-Dinger geschrieben hat.
Dann wieder ein Dostojewski-Büchlein. Es ist nur eine Art Biografie, deswegen auch nur knappe 200 Seiten leicht. Es ist ein Weihnachtsgeschenk des Herrn Papá. Sänk ju!
Dann! Winnie Pooh! Vollkommen unterschätzt! Ich muss hier mal die Gesellschaft kritisieren. Magermodels, fette Kinder und Atomzeugs ist mir wayne, aber die Unterschätzung des Winnie Poohs! Wah! Das geht so nicht! Winnie Pooh! Hoch die Tassen für Winnie Pooh!
Dann "Schweden Heute", ich weiß nicht, ob damit "die Schweden" (menschl.) oder "Schweden" (ländl.) gemeint ist, aber ich mag die Namen der Autoren, das ist schon mal positiv. Es ist so ein Lesebuch aus der DDR. Thema ist, glaube ich, Schweden.
Dann die coolen Reclams. Die uncoolen sind in dem anderen Bücherregal.
Nach den coolen Reclams kommt "Am kürzeren Ende der Sonnenallee" (voll toll!) in so einer schönen Ausgabe, dann ein Mini-70er-Jahre-Heftchen aus Schweden mit tollen Modetrend und Newcomer-Check (De har aldrig legat pa varken Kvälls- eller Svensktoppen. Men tillhör ända veteranerne i svenskt popliv. Sjunger verkligt avancerat och har skaffat sig ett sound som ligger nanstans emellan Beach Boys och Four Freshmen. Inget daligt betyg alltsa. Men sa är The Jackpots fran Göteborg inga enarmade banditer utan ett av Sveriges mest publikdragande dansband)und dann Agatha Christie, auch in einer schönen Ausgabe.
Dann kommt Zeugs. Den Inhalt der meisten Kistchen weiß ich selber nicht, bloß in dem Glas mit der Quietschente ist Schwedenluft drinne, und da auf dem Foto, die Ische, die die Zunge rausstreckt = ich.
Und Adleraugen finden sogar einen Bleistift.
Hmm. Das ist ja jetzt eher mau. Mau-Mau. Es gibt noch:

Nich wahr. BILLY! Durch diese Perspektive wirkt das ganze sogar sehr imposant.
Over and Out.
Facebook.
So, dank Blitz wirken die Bilder noch sehr viel varp-äschter:
Fangen wir ganz unten an. Das ist eine Matratze. Weil wir befinden uns auf einem Hochbett. Am Kopfende. Da hocken dann Zeitungen. Die grünen sind vermutlich alte "GEOlinos" hab da länger nicht ausgemistet. Dat Weiße ... ist so ein Filzdingen von der Mara.
Dann das untere Brett widmet sich der Farbe "Weißähnlich" und der Größe "Zu groß für eins drübber".
Ganz links befindet sich eine Beatlesplatte. Was die an meinem Hochbettkopfende macht, fragt man sich. Aber weil sich in meinem ganzen Zimmer kein Plattenspieler befindet, wäre die an jedem Platz unpassend.
Ein Plattenspieler muss her. Vorsatz.
Dann kommt ein tolles "Meisterwerke im Detail, Teil 2". Teil 1 ist verschollen.
"Wunderhengst Nijinsky" will ich schon seit mehreren Jahren (= fünf) mal lesen.
Muss ich lesen. Vorsatz.
Der Kopf der hinter drei Notizbüchern hervorschaut ist übrigens mein prähistorischer Kopf. Den Flunsch kann ich immer noch.
Mein Lieblingsbuch ist übrigens das "Wie Farben wirken". Mein allerallerliebstes. Nicht nur von dem Regal. Sondern von allen auffdahwäld.
Dann das obere. Farbe "Alle", Größe "Klein genug".
Ganz links ist das Parfüm. Das danach weiß ich nicht, moment, ich werfe einen Blick in (auf?) die Realität. Buddenbrocks. Das habe ich nie gelesen. Warum steht das da? Ich werde es lesen, damit es eine Aufenthaltsberechtigung hat.
Dann so ein Kinderkrimi, ich glaube aus Spanisch. Den fand ich immer sehr kurios. Ich werde ihn nochmal lesen. Vorsatz.
Dann ein feiner Weltatlas. Die herausstehenden Fähnchen sind, glaube ich, bei Deutschland (damit ich die Angaben aller Länder vergleichen kann) und, vermute ich, Schweden.
Dann ein Buch mit sehr viel mehr herausstehenden Fähnchen, ein Diamantenbuch. Oh, es ist ein "Juwelen- und Schmucksteine"-Buch. Entschuldige.
Dann ein Fitzelbuch, zu faul nach zu gucken, was wir für Fitzelgeschichten darin finden, dann ein Buch, das gab mir meine Frau Mamá, habs aber noch nicht wirklich gelesen, dann ... Dostojewski (Jojooo!) - Schuld und Sühne, aber ich bin zu blöd dafür. (Warum erzählt der mir stundenlang von einem Besoffski, der für die Story voll unwichtig ist? Und warum hat jeder mindestens 5 Namen? Auch der Besoffski, der für die Story totaaaal unwichtig ist?)
Dann der nasse Fisch. Für Autor-Nachgucken zu faul. Er heißt mit Nachnamen Kutscher, i believe. Ist so ein Krimi, der in den 20er Jahren in Berlin spielt. Es gibt auch einen zweiten Teil, aber ich muss erstmal den ersten lesen. Vorsatz.
Hmm, das nächste kann ich nicht erkennen. Möglicherweise Oliver Twist. Ja, doch, das wird wohl der Oliver sein. Dann die Eleganz des Igels, mag ich.
Dann, ähm, erkenne ich nicht ... oder? Ah! Hahaha, das ist "Lotte in Weimar" vom Mann Thomas, und ich habe es in rosafarbenes Geschenkpapier eingewickelt, weil mein Oma es ziemlich unsensibel mit doppelseitigem Klebeband und etwas ähnlichem wie Isolierband eingebunden hat. Ja, "meine" Bibel von 1887 ebenfalls, bin immer noch ein wenig beleidigt.
Dann mein absolutes Lieblings-Girlie-Buch. (Oder muss ich dann "Favourite-Girlie-Book" schreiben? Darf man das so mischen? ... Ich darf das! Ich gehöre - logischerweise - zu meiner Generation!) Es heißt "Samantha - Total Verliebt!" und ist von der Ische, die auch die "Plötzlich Prinzessin"-Dinger geschrieben hat.
Dann wieder ein Dostojewski-Büchlein. Es ist nur eine Art Biografie, deswegen auch nur knappe 200 Seiten leicht. Es ist ein Weihnachtsgeschenk des Herrn Papá. Sänk ju!
Dann! Winnie Pooh! Vollkommen unterschätzt! Ich muss hier mal die Gesellschaft kritisieren. Magermodels, fette Kinder und Atomzeugs ist mir wayne, aber die Unterschätzung des Winnie Poohs! Wah! Das geht so nicht! Winnie Pooh! Hoch die Tassen für Winnie Pooh!
Dann "Schweden Heute", ich weiß nicht, ob damit "die Schweden" (menschl.) oder "Schweden" (ländl.) gemeint ist, aber ich mag die Namen der Autoren, das ist schon mal positiv. Es ist so ein Lesebuch aus der DDR. Thema ist, glaube ich, Schweden.
Dann die coolen Reclams. Die uncoolen sind in dem anderen Bücherregal.
Nach den coolen Reclams kommt "Am kürzeren Ende der Sonnenallee" (voll toll!) in so einer schönen Ausgabe, dann ein Mini-70er-Jahre-Heftchen aus Schweden mit tollen Modetrend und Newcomer-Check (De har aldrig legat pa varken Kvälls- eller Svensktoppen. Men tillhör ända veteranerne i svenskt popliv. Sjunger verkligt avancerat och har skaffat sig ett sound som ligger nanstans emellan Beach Boys och Four Freshmen. Inget daligt betyg alltsa. Men sa är The Jackpots fran Göteborg inga enarmade banditer utan ett av Sveriges mest publikdragande dansband)und dann Agatha Christie, auch in einer schönen Ausgabe.
Dann kommt Zeugs. Den Inhalt der meisten Kistchen weiß ich selber nicht, bloß in dem Glas mit der Quietschente ist Schwedenluft drinne, und da auf dem Foto, die Ische, die die Zunge rausstreckt = ich.
Und Adleraugen finden sogar einen Bleistift.
Hmm. Das ist ja jetzt eher mau. Mau-Mau. Es gibt noch:
Nich wahr. BILLY! Durch diese Perspektive wirkt das ganze sogar sehr imposant.
Over and Out.
Samstag, 26. Dezember 2009
Diese wichtigen Worte werden mit dem nejen iPod touch geschrieben. Mit schwedischer tastatur. Die rechtschreibhilfe, die guckt, ob Zola rechtschreibhilfe gross und gross mit s-z schreibt, richtet sich auch nachochips ( = nach) dem schwedischen sprachgebrauch.
Möchte ich also fragen "kommse?" frage ich stattdessen "kommatecken?". ausserdem (mit s-z) möchte der (wer?) mit inner ... Immer (!) gross (MIT (<- - da!) s-z) schreiben. Schwierig ist das.
Gestern war och in det zauberflöte. (mellanslag) Morfem fagre och nach Berlin. Wer das verstanden hat, ist diod. Diod? Gut, er ist diod.
Das grenzt an schlechte comedy dieses drecksschwedischdings. Drecks!
Genervt, Zola.
Möchte ich also fragen "kommse?" frage ich stattdessen "kommatecken?". ausserdem (mit s-z) möchte der (wer?) mit inner ... Immer (!) gross (MIT (<- - da!) s-z) schreiben. Schwierig ist das.
Gestern war och in det zauberflöte. (mellanslag) Morfem fagre och nach Berlin. Wer das verstanden hat, ist diod. Diod? Gut, er ist diod.
Das grenzt an schlechte comedy dieses drecksschwedischdings. Drecks!
Genervt, Zola.
Mittwoch, 23. Dezember 2009
Sonntag, 20. Dezember 2009
Meerschweinchen in den mittleren Breiten
Bei uns leben die Meerschweinchen auf dem Balkon.
Bei uns schneit es. Die Meerschweinchen leben weiterhin auf dem Balkon.
Sie haben eine Trinkflasche, welche nun einmal täglich zufriert.
Vor dem Winter war die Flasche grün because of the Algen. Jetzt nicht mehr, because the algen gefrierten in das Eis hinein und als die heilige Santa Tsola das Eis brutal mit heißem Wasser tötete, schwamm das grüne Zeugs einfach mit raus.
Jetzt ist die Flasche ganz sauber.
Und es liegt hoher Schnee. Von Jahr zu Jahr fällt mehr Schnee. Is nich so?
Nun schreibt die heilige Tsola voller Freude ein Referat über
Kultur-rel-aaa-tivi-s-mus because of schlechte note in filosofi.
Gesegnet seit ihr. Ämen.
Bei uns schneit es. Die Meerschweinchen leben weiterhin auf dem Balkon.
Sie haben eine Trinkflasche, welche nun einmal täglich zufriert.
Vor dem Winter war die Flasche grün because of the Algen. Jetzt nicht mehr, because the algen gefrierten in das Eis hinein und als die heilige Santa Tsola das Eis brutal mit heißem Wasser tötete, schwamm das grüne Zeugs einfach mit raus.
Jetzt ist die Flasche ganz sauber.
Und es liegt hoher Schnee. Von Jahr zu Jahr fällt mehr Schnee. Is nich so?
Nun schreibt die heilige Tsola voller Freude ein Referat über
Kultur-rel-aaa-tivi-s-mus because of schlechte note in filosofi.
Gesegnet seit ihr. Ämen.
Sonntag, 29. November 2009
Asterix: "Die Temperatur erhöht sich!" Obelix: "Und der Druck steigt!"
KAWUUUUUUMM! !!! ?!?!?!
Ich bin nun doch schon in der Älften und noch immer versucht man mir verschiedene Begebenheiten vor allem in Naturwissenschaften mit Comics näher zu legen.
Ich bin nicht so der Comic-Fän, weil ich meistens nicht verstehe, in welcher Reihenfolge ich das lesen muss. Und Comics im Fernseher ist noch schlimmer, befinde mich im bewaffneten Konflikt mit meiner Ex-Scwipp-Schwapp-Stiefschwester Mara B., eine Verfechterin der Pipi-Kaka-Aua-mir-ist-etwas-auf-den-Kopf-gefallen-Zeichentrickfilmen.
In Mathe gibt es auch feine Arbeitsblätter mit bebrillten Würmern oder winkenden Taschenrechnern, gefällt mir auch nicht so.
Geschichte hat schöne Arbeitsblätter. Geschichte will seriös wirken, damit vor allem in Deutschland nicht der Verdacht aufkommt, wir würden Geschichte auf die leichte Schulter nehmen. (Vor allem nicht den Hitler! Haben wir in Geschichte, Politik und vor allem Deutsch mehrfach durchgenommen.)
Jedenfalls will Geschichte seriös wirken, nicht verspielt ergo sind keine winkenden ... Martin Luthers auf den Arbeitsblättern.
Schlimmer als Arbeitsblätter sind eigentlich nur Power-Point-Präsentationen. Muss ich ja wohl nicht erläutern.
Für meine schwedischen Kumpels und Kumpelinnen: Adjö.
Für meine französischen Kumpels und Kumpelinnen: Adieu.
Für meine deutschen Kumpels und Kumpelinnen: n' Aaaaaabend!
z
KAWUUUUUUMM! !!! ?!?!?!
Ich bin nun doch schon in der Älften und noch immer versucht man mir verschiedene Begebenheiten vor allem in Naturwissenschaften mit Comics näher zu legen.
Ich bin nicht so der Comic-Fän, weil ich meistens nicht verstehe, in welcher Reihenfolge ich das lesen muss. Und Comics im Fernseher ist noch schlimmer, befinde mich im bewaffneten Konflikt mit meiner Ex-Scwipp-Schwapp-Stiefschwester Mara B., eine Verfechterin der Pipi-Kaka-Aua-mir-ist-etwas-auf-den-Kopf-gefallen-Zeichentrickfilmen.
In Mathe gibt es auch feine Arbeitsblätter mit bebrillten Würmern oder winkenden Taschenrechnern, gefällt mir auch nicht so.
Geschichte hat schöne Arbeitsblätter. Geschichte will seriös wirken, damit vor allem in Deutschland nicht der Verdacht aufkommt, wir würden Geschichte auf die leichte Schulter nehmen. (Vor allem nicht den Hitler! Haben wir in Geschichte, Politik und vor allem Deutsch mehrfach durchgenommen.)
Jedenfalls will Geschichte seriös wirken, nicht verspielt ergo sind keine winkenden ... Martin Luthers auf den Arbeitsblättern.
Schlimmer als Arbeitsblätter sind eigentlich nur Power-Point-Präsentationen. Muss ich ja wohl nicht erläutern.
Für meine schwedischen Kumpels und Kumpelinnen: Adjö.
Für meine französischen Kumpels und Kumpelinnen: Adieu.
Für meine deutschen Kumpels und Kumpelinnen: n' Aaaaaabend!
z
Donnerstag, 12. November 2009
Kitschroman
Lese gerade die Grabesrede meines Ururururgroßvaters Ernst Wilhelm Schultze, der am 28. Januar 1801 in Reppen geboren wurde und am 6. Mai 1850 an Typhus starb. In der Grabesrede ist die Rede von seiner Frau (Dorothea Friederike Karoline, geboren in Berlin am 22. Januar 1808), die dem Tode nahe sein soll. Sie starb dann 20 Jahre später in Konitz am 15. Januar 1870.
Derer beider Sohn (Ernst Wilhelm Schultze, *5. Januar 1837, gestorben 5.9.1911 in Oliva) und seine Frau (Ernestine Wilhelmine - sehr partneroutfittig die Namen!), hatten einen Sohn (Ernst-Wilhelm), der mit seiner Frau (Frieda) drei Kinder bekam. Natürlich einen Ernst-Wilhelm, eine Ruth und eine Christel. Christel sollte eigentlich einen jüdischen Namen bekommen, Judith, weil der Vater viele jüdische Freunde hatte, aber die Mutter wünschte sich eine Christel.
Christel ("Großi") habe ich noch kennen gelernt, da gibt es ein tolles Foto!
Christel hat dann eine Helga bekommen (und eine Gunga, eine Ute und einen Wilm) und diese Helga eine Ute und diese Ute eine mich.
Der Stammbaum geht noch sehr viel weiter, also nach hinten, bis zu meinen Ururururururgroßeltern (wenn's 6 'Urs' sind ist's richtig! Allerdings kann ich das bei den 6xUrs nicht lesen, also eigentlich nur meine Urururururgroßeltern.)
Dann gibt es eine Lücke von vielleict ein oder zwei Generationen und dann geht es weiter bis zu Peter Schultze (1592-1668, Bürgermeister in Zielenzeig).
Dann gibt es nur noch den ältesten Vorahn: Jules W.T. Schultze, aus Paris, den man auf einer Bibel gefunden hatte. (Wer eine nähere Beschreibung der Bibel möchte: mail at naeherebeschreibungderbibelaufderjulesw.t.schultzesteht@web.de)
Der war ein Marquis de Chareton, ein Hugenottenführer aus Chareton bei Paris, "der Hochburg der Reformierten". Dann wird allerhand über den geschrieben, aber auf französisch, das verstehe ich nicht und die Übersetzungen, die Großi in ihren Aufzeichnungen gemacht hat stehen nur, wenn kommt, mit wem von den Adligen unsere Familienahnen so gechillt haben.
Dann, was sehr lustig ist, kommt angeblich 5tausend-milljoooohnen Generationen später das Blut eines Revolutionär (Robert Estienne - der "ketzerische" Drucker von Bibeln) bei einem Sohn von Polizei-Assistent Friedrich Wilhelm Bogdanski: Der kommandierende General der Stadt Nürnberg lehnt es ab für Goebbels eine Ehrenkompanie zu stellen und wird fristlos entlassen.
Ein paar Generationen später sind die dann mit Hakenkreuzfahne am Strand spazieren gegangen. :(
Sehr schöner Satz:
"Eine blinde Verliebtheit konnte es kaum gewesen sein, denn ihre Fotos zeigen keine Schonheit, sondern eine sehr selbstbewußte, energische Dame".
Ich könnte noch stundenlang erzählen - wie mein Ururgroßvater die Dissertation für sein Landwirtsdiplom (oder so?) in einem Koffer auf der Flucht im Krieg verliert oder das "wir" eine Apotheke ("Apteka" auf dem Marktplatz in Konitz) erst in Polen (Westpreußen) und dann in Eisenach ("Rosenapotheke")hatten, aber jetzt muss ich erstmal weiterlesen.
Da ist nämlich gerade die Rede von "schönes Barocker-Patrizierhaus", "mit schwerer barocker Haustür", "prächtige Messinggriffe", "wunderbare Apothekeneinrichtung aus rotem Mahagonie mit Elfenbeinschildern und -griffen und herrliche barokke Standgefäße".
VATA: Berlin, Köpenickerstr. 44, da wurde die Frau von dem Ernst Wilhelm Schultze, dem mit der Grabrede, geboren und da soll "eine herrliche Diele mit Täfelung und eingebautem Barockschrank" sein!
Ui, meine Urgroßmutter hat von Prinz Louis Ferdinand ein Tombolalos bekommen, mit dem sie eine Grafik von Emil Orlik gewann.
Ein wahrer Kitschroman!
Es grüßt die, die ihren Sohn wohl Ernst-Wilhelm nennen muss.
Derer beider Sohn (Ernst Wilhelm Schultze, *5. Januar 1837, gestorben 5.9.1911 in Oliva) und seine Frau (Ernestine Wilhelmine - sehr partneroutfittig die Namen!), hatten einen Sohn (Ernst-Wilhelm), der mit seiner Frau (Frieda) drei Kinder bekam. Natürlich einen Ernst-Wilhelm, eine Ruth und eine Christel. Christel sollte eigentlich einen jüdischen Namen bekommen, Judith, weil der Vater viele jüdische Freunde hatte, aber die Mutter wünschte sich eine Christel.
Christel ("Großi") habe ich noch kennen gelernt, da gibt es ein tolles Foto!
Christel hat dann eine Helga bekommen (und eine Gunga, eine Ute und einen Wilm) und diese Helga eine Ute und diese Ute eine mich.
Der Stammbaum geht noch sehr viel weiter, also nach hinten, bis zu meinen Ururururururgroßeltern (wenn's 6 'Urs' sind ist's richtig! Allerdings kann ich das bei den 6xUrs nicht lesen, also eigentlich nur meine Urururururgroßeltern.)
Dann gibt es eine Lücke von vielleict ein oder zwei Generationen und dann geht es weiter bis zu Peter Schultze (1592-1668, Bürgermeister in Zielenzeig).
Dann gibt es nur noch den ältesten Vorahn: Jules W.T. Schultze, aus Paris, den man auf einer Bibel gefunden hatte. (Wer eine nähere Beschreibung der Bibel möchte: mail at naeherebeschreibungderbibelaufderjulesw.t.schultzesteht@web.de)
Der war ein Marquis de Chareton, ein Hugenottenführer aus Chareton bei Paris, "der Hochburg der Reformierten". Dann wird allerhand über den geschrieben, aber auf französisch, das verstehe ich nicht und die Übersetzungen, die Großi in ihren Aufzeichnungen gemacht hat stehen nur, wenn kommt, mit wem von den Adligen unsere Familienahnen so gechillt haben.
Dann, was sehr lustig ist, kommt angeblich 5tausend-milljoooohnen Generationen später das Blut eines Revolutionär (Robert Estienne - der "ketzerische" Drucker von Bibeln) bei einem Sohn von Polizei-Assistent Friedrich Wilhelm Bogdanski: Der kommandierende General der Stadt Nürnberg lehnt es ab für Goebbels eine Ehrenkompanie zu stellen und wird fristlos entlassen.
Ein paar Generationen später sind die dann mit Hakenkreuzfahne am Strand spazieren gegangen. :(
Sehr schöner Satz:
"Eine blinde Verliebtheit konnte es kaum gewesen sein, denn ihre Fotos zeigen keine Schonheit, sondern eine sehr selbstbewußte, energische Dame".
Ich könnte noch stundenlang erzählen - wie mein Ururgroßvater die Dissertation für sein Landwirtsdiplom (oder so?) in einem Koffer auf der Flucht im Krieg verliert oder das "wir" eine Apotheke ("Apteka" auf dem Marktplatz in Konitz) erst in Polen (Westpreußen) und dann in Eisenach ("Rosenapotheke")hatten, aber jetzt muss ich erstmal weiterlesen.
Da ist nämlich gerade die Rede von "schönes Barocker-Patrizierhaus", "mit schwerer barocker Haustür", "prächtige Messinggriffe", "wunderbare Apothekeneinrichtung aus rotem Mahagonie mit Elfenbeinschildern und -griffen und herrliche barokke Standgefäße".
VATA: Berlin, Köpenickerstr. 44, da wurde die Frau von dem Ernst Wilhelm Schultze, dem mit der Grabrede, geboren und da soll "eine herrliche Diele mit Täfelung und eingebautem Barockschrank" sein!
Ui, meine Urgroßmutter hat von Prinz Louis Ferdinand ein Tombolalos bekommen, mit dem sie eine Grafik von Emil Orlik gewann.
Ein wahrer Kitschroman!
Es grüßt die, die ihren Sohn wohl Ernst-Wilhelm nennen muss.
Abonnieren
Posts (Atom)

